Geschichte

zurück zu St. Marien / Edith Stein, Bergedorf

1867 30.06. Missionsvikar Heinrich Merten feiert ersten katholischen Gottesdienst in Bergedorf im Saal des Bergedorfer Schlosses.
Dieser wird nun alle 4-6 Wochen gefeiert.
1873 Der Saal des Schlosses als Gottesdienstraum steht nicht mehr zur Verfügung.
Pastor Bernhard Brink kauft ein Haus am Knickweg (heute: Vinhagenweg), das als Kapelle und Wohnung für den Geistlichen dienen sollte.
21.12. Julius Lohmeyer wird zum ersten Geistlichen für Bergedorf ernannt. Die Kapelle wird eingeweiht. Zur Patronin der Gemeinde wird die Allerseeligste Jungfrau von der Immerwährenden Hilfe gewählt.
1878 Sonntags werden zwei Messen in der Kirche gefeiert.
1882 11.04. Der Grundstein für die neue St. Marien-Kirche am Reinbeker Weg 10a wird gelegt.
1883 31.05. Die St.-Marien-Kirche wird vom Bischof zu Osnabrück Bernhard Höting zu Ehren der allerseligsten Jungfrau von der immerwährenden Hilfe und des heiligen Joseph konsekriert.
Als Gedächtnis der Kirchweihe wird vom Bischof der dritte Sonntag nach Pfingsten festgesetzt.
1886 Das Pfarrhaus wird fertig gestellt.
23.09. Pastor Anton Bronnert zieht in das neue Pfarrhaus ein.
Das Grundstück am Knickweg wird verkauft.
1889 Das Waisenhaus mit seiner Hausschule wird nach Bergedorf verlegt.
1900 Zweite Empore wird in der Kirche gebaut.
Drei Sonntagsgottesdienste werden gefeiert: zwei in der Kirche und eine in der Kapelle im Waisenhaus.
1907 Die Gemeinde bekommt ersten Vikar: Georg Geers. Nun können vier sonntägliche Gottesdienste gefeiert werden: drei in der Kirche und eine in der Kapelle.
1909 Der Kirchenvorstand wird gegründet.
1917 23.09. 50jährige Gedenkfeier der Entstehung der Bergedorfer Gemeinde wird gefeiert.
1921 01.04. Die Gemeinde Bergedorf wird zu einer Missionspfarrei erhoben.
1923 Die ersten Absichten eine neue Kirche zu bauen werden ergriffen.
1939 01.09. Der Zweite Weltkrieg bricht aus. Die Kriegszeit bringt einen Rückschlag für die Seelsorge und das Vereinsleben. Die Jugendvereine werden aufgelöst und die nationalsozialistische Regierung macht vielerlei Schwierigkeiten.
29.09. Die Katholische Schule Bergedorf muss geschlossen werden. Sie darf jedoch als eine Heimschule für die Kinder des Heimes weiterhin benutzt werden. Die Lehrschwestern müssen Zivil tragen.
1945 04.05. Der Zweite Weltkrieg ist für Bergedorf zu Ende.
11.10. Die Katholische Schule wird wieder als Gemeindeschule eröffnet.
1949 Der Ortsteil Lohbrügge wird von Reinbek nach Bergedorf abgepfarrt.
1953 Die St.-Christophorus-Kirche wird in der Riehlstraße 64 gebaut.
1954 28.02. Weihbischof Johannes von Rudloff weiht die St. Christophorus-Kirche.
Zum ersten Seelsorger wird Kaplan Gerhard Hirstowski bestimmt.
1959 Die neue Orgel wird von dem Orgelbauer Klaus Becker eingebaut.
08.12. Die Katholische Schule beginnt zu bauen. Der erste Spatenstich wird getan.
1961 11.01. Die neue Schule wird eingeweiht.
1963 Das Haus am Reinbeker Weg 8 wird von Frau Maria Heesch gekauft.
1965 01.04. Die Vorarbeiten zum Abriss der ersten Marienkirche in Bergedorf beginnen.
02.04. Der erste Gottesdienst wird im Gemeindesaal als Notkirche gefeiert.
12.-15.04. Die Kirche wird in der Karwoche abgerissen.
05.05. Der erste Spatenstich zur neuen Kirche wird getan.
29.08. Der Grundstein wird gelegt.
1967 23.04. Fünf Glocken für den Turm und eine Sakristei-Glocke werden von Pastor Raudisch geweiht.
04.06. Die neue St. Marien-Kirche wird vom Weihbischof Johannes von Rudolf feierlich konsekriert.
1968 31.03. Pastor Erich Raudisch – Erbauer der neuen Kirche in Bergedorf – wird in den Ruhestand versetzt. Pastor Joachim Justus tritt seine Nachfolge.
01.04. Die Kirchengemeinde St. Marien in Bergedorf wird kirchenrechtlich zur Pfarrei erhoben.
Oktober Eine Filmgesellschaft dreht in St. Marien einen Film über die Neugestaltung der Liturgie in der katholischen Kirche.
Der Pfarrgemeinderat wird gegründet.
1970 Der erste Ökumenische Gottesdienst findet in St. Michael zu Bergedorf statt.
September Eine Wohnung im Erdgeschoss eines Hochhauses am Ladenbeker Furtweg 264 (Bergedorf-West) wird für den Religionsunterricht und andere Gemeindeveranstaltungen angemietet.
1971 01.01. Halbtagskindergarten in den Räumen am Ladenbeker Furtweg 264 wird eröffnet.
28.11. Die erste Heilige Messe in der evangelischen Christophorus-Kirche (Friedrich-Frank-Bogen 31, Bergedorf-West) wird gefeiert.
1973 Die Gemeinde St. Marien feiert ihr 100-jähriges Bestehen.
1976 30.09. Der Halbtagskindergarten am Ladenbeker Furtweg 264 wird geschlossen.
1979 Es wird wieder an einen Kirchenbau gedacht.
1980 Der neue Stadtteil Neu-Allermöhe entsteht und viele ziehen dorthin.
1983 27.03. Der erste Ökumenische Kreuzweg auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Neuengamme findet statt.
1988 Verband der römisch-katholischen Kirche erwirbt ein Grundstück in Neu-Allermöhe.
1989 März Architektenwettbewerb für den Bau einer neuen Kirche wird eingeleitet.
14.07. Preisgericht wählt den Entwurf der „Architektengruppe Planen & Bauen“ aus.
15./16.07. Alle fünf Entwürfe der neuen Kirche werden der Gemeinde vorgestellt.
19.09. Der Vorstand des Verbandes der römisch-katholischen Kirchengemeinden in Hamburg beschließt die Architektengruppe Planen und Bauen mit der weiteren Planung zu beauftragen.
Zur Patronin der neuen Kirche in Neu-Allermöhe wird Hl. Theresia Benedicta vom Kreuz (Edith Stein) gewählt.
1991 15. 07. Der Neubau des katholischen Gemeindezentrums Edith Stein in Neu-Allermöhe (Kirche, Gemeinderäume und Kindergarten) am Rahel-Varnhagen-Weg 28) beginnt.
12.10. Der Grundstein unter die Edith-Stein-Kirche wird gelegt.
27.10. Die ersten Messdienerinnen – Cornelia Herweg, Claudia Schuster, Eva-Maria Sikora – werden in ihren Dienst eingeführt.
Der Altardienst für Frauen und Mädchen wurde geöffnet.
1992 19.03. Das Richtfest wird gefeiert.
09.08. Am 50. Todestag von Edith Stein wird die Glocke an der Edith-Stein-Kirche geweiht. Die Glocke trägt die Innschrift: „Wer die Wahrheit sucht, der sucht Gott“ (Edith Stein).
Fortsestzung folgt…
2014 Der erste Ökumenische Pilgerweg nach St. Severini, Kirchwerder findet statt.
2017 23.01. Die Sanierung der Bankreihen und des Parkettbodens beginnt.
Die Kirche bleibt in dieser Zeit geschlossen.
07.04. Mit einem Passionskonzert wird die Kirche nach der Sanierungsarbeiten wieder geöffnet.
04.06. Die Gemeinde feiert 50 Jahre Kirchweihe neue St. Marien Kirche.
04.06. Vier Ehrenamtliche werden mit der Ansgar-Urkunde des Erzbistums Hamburg (zum ersten Mal in der Geschichte der Pfarrei) geehrt: Maria-Josefa Sikora, Eike-Manfred Buba, Norbert Vatterodt und Horst Achilles.
30.06. Die Gemeinde feiert 150 Jahre katholischer Gottesdienst in Bergedorf.